Austausch trotz Pandemie: 2. Netzwerktreffen des ZEHN war ein voller Erfolg

Beim 2. Netzwerktreffen des ZEHN am 2. November 2020 war der Name Programm: Wie lässt sich Netzwerkarbeit erfolgreich gestalten? Welche Netzwerke gibt es in Niedersachsen bereits? Welche Akteure arbeiten an ähnlichen Schwerpunkten? Neben einem Impulsvortrag stand der Austausch im Fokus der Online-Konferenz.

Netzwerktreffen - © Maren Schulze

Die Covid-19-Pandemie macht den persönlichen Austausch derzeit unmöglich. Das Thema Netzwerken ist besonders aktuell. Das zeigte sich auch in der Umfrage des ZEHN, in der es um Herausforderungen in den Bereichen Ernährung und Hauswirtschaft ging. Etwa zwei Drittel der Befragten wünschten sich Unterstützung beim Netzwerken. Genau dieses Thema griff das Team vom ZEHN daher für die Veranstaltung auf. Rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 2. Netzwerktreffens verfolgten die Vorträge von Rike Bullwinkel, Leiterin des ZEHN und der Referentin Anita Hüseman, die über „Institutionelle Netzwerke“ sprach. In zwei anschließenden Breakout-Sessions tauschten sich die Teilnehmenden untereinander aus. In der ersten Session trafen unterschiedliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer zufällig zugeordnet aufeinander. „Unser Ziel war es, den Austausch über auch über das eigene Fachgebiet hinaus zu fördern“, erklärt Rike Bullwinkel, Leiterin des ZEHN. „Zwischen den Fachgebieten der Teilnehmenden gibt es immer wieder Schnittstellen, die sich auf den ersten Blick vielleicht nicht erkennen lassen. Heterogene Gruppen sind daher besonders interessant für die Zusammenarbeit.“

Nach einer kurzen Pause wählten die teilnehmenden Expertinnen und Experten einen Schwerpunkt für die zweite Session: Ernährung, Hauswirtschaft, Lebensmittelwertschätzung oder Alltagskompetenzen. In Gruppen von sechs bis zehn Personen vernetzten sich die Teilnehmenden untereinander und stellten bestehende Netzwerke in Niedersachsen und darüber hinaus vor und diskutierten über den Nutzen von Netzwerken.

Das Vernetzen von Fachkräften, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Verbraucherinnen und Verbrauchern in Niedersachsen und darüber hinaus ist eine wichtige Aufgabe des ZEHN. Das Ziel der Veranstaltung war, allen Teilnehmenden Impulse für die Zusammenarbeit zu geben.

„Für uns Fachreferent innen des ZEHN waren besonders die einzelnen Sessions spannend“, so Angrit Bade, Fachreferentin für Hauswirtschaft im ZEHN. „Wir konnten viele Anregungen für weitere Kooperationen mit Expertinnen und Experten in Niedersachsen mitnehmen.“ Auch Rike Bullwinkel freut sich über die gelungene Veranstaltung: „Wir freuen uns schon auf das nächste Netzwerktreffen. Dann aber hoffentlich wieder von Angesicht zu Angesicht.“

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